Henrik Gammrath

AUSBILDUNG

Verlagskaufmann und Journalist in Berlin und Hamburg.

SPEZIALGEBIET:

Reiseberichterstattung über europäische Länder.
Selbstständiger freier Journalist mit langjähriger Berufserfahrung im In- und Ausland.

Auslandskorrespondent
für die Türkei.
Reiseberichterstattung über das Kultur- und Urlaubsland Türkei. 

 

Wir erstellen Reiseberichte und Fotos aus den verschiedenen Regionen der Türkei und stellen diese über einen aktuellen Reiseverteiler Zeitschriften- Magazinen und Tageszeitungen zur Verfügung.
Wir werden u.a.m. mit unseren Reiseberichten die Türkei als URLAUBS – und KULTURLAND den Menschen in Europa näher bringen und Partner für geplante EU- Projekte in der Türkei zu finden.

Henrik Gammrath unterwegs in Sachen Kulturaustausch - anklicken = vergrössern

 

DIE TÜRKEI UND WIR:

Wir haben uns auf die Türkei als Urlaubsland spezialisiert, zumal wir dort liebenswerte, hilfsbereite und gastfreundliche Menschen kennengelernt haben, ebenso viele Freunde aus fast allen Bevölkerungsgruppen. Die Türkei ist für uns inzwischen zur zweiten Heimat geworden. Die Vielseitigkeit der Landschaft, wie Kultur, machen den besonderen Reiz des Landes aus.

Ein Besuch in der Türkei ist ein Urlaub mit allen Sinnen und jeder Tag bringt neue Eindrücke, weil u.a. die Menschen hier ihre Gäste mit besonderer Herzlichkeit empfangen. Am besten aber nimmt der Urlauber in seinen Erinnerungen vor allem ein kleines Stück mit nach Hause. Es ist das Ziel vieler Deutschen, dass WIR und die TÜRKEI noch eher zusammenrücken.

 

Zwischen den Kulturen - Ein Land im Zeitwandel 

Wenn wir darüber entscheiden, ob die Türkei zur EU kommt, bitte nicht urteilen anhand der Gastarbeiter in den Ländern. Die laufenden Diskussionen um den Beitritt der Türkei in die Europäische Gemeinschaft hat auch den Blick der Europäer auf die Mitgliedsstaaten lebender Türken gerichtet. Dabei wird dieser Blick oft durch gängige Urteile verklärt.

Die Türkei hat auch natürlich u.a. ökonomische Probleme, aber man sollte nicht nur stur statistisch denken. In den letzten 10 Jahren ist die türkischin Tuffstein gehauene Felsenwohnungen in Kappadikien - Bild vergrössern durch Anklickene Volkswirtschaft im Schnitt um 6 - 7 % gewachsen. Eine konkrete EU - Perspektive wird diese Wachstumsdynamik verstärken. Die türkische Bevölkerung wächst zu schnell. Nicht nur Deutschland, fast ganz Europa veraltert. Bald werden von unserem alten Kontinent keine Innovationen und keine Ideen mehr ausgestoßen.

Weltpolitischer Einfluss, ökonomischer Erfolg und Demographie (Volksbeschreibung) hängen eng miteinander zusammen. Deswegen ist es für Europa insgesamt gut, wenn Staaten wie Irland + Frankreich und eben auch die Türkei eine positive Bevölkerungsentwicklung haben.

Dabei sind auch die Ängste von einer „anatolischer Massenauswanderung“ unbegründet.

Im Falle von Spanien - Portugal und Griechenland kam es auch nicht dazu. Im Gegenteil - je konkreter die EU Aussichten, umso besser die wirtschaftliche Entwicklung und umso mehr Menschen bleiben in ihrem Land. Dies gilt natürlich auch umgekehrt.

Das anfangs erwähnte Zitat türkischer EU - Beitrittsbefürworter, spielt auf die unterschiedlichen gesellschaftspolitischen Entwicklungen der Türkei im Ausland.

Die Türkei macht derzeit große gesellschaftliche Schritte in Richtung Westen und versucht sich so auf den frühesten, in etwa 10 – 15 Jahren bevorstehenden EU-Beitritt vorzubereiten.

Die hier in Europa lebenden Türken leben aber meist noch mit den Wertvorstellungen, mit denen sie vor Jahrzehnten ausgewandert sind.

Die Türkei ist nach wie vor ein interessanter Markt für die EU-Länder, der immer wichtiger wird, je besser die Kaufkraft der türkischen Konsumenten sich entwickelt. Deutschland ist schon heute der wichtigste Handelspartner des Landes.

Die Unterschiede zwischen der Stadt- und der Landbevölkerung in der Türkei sind vor allem am Bildungsstand, Wohlstand und an der Stellung der Frau in der Gesellschaft erkennbar. Während die höher gebildeten Türkinnen in den Städten gleichgestellt leben, unterdrücken die Männer in den ländlichen Gebieten ihre Frauen nach wie vor. Dies passiert hauptsächlich aus Gewohnheit und Tradition.

Um die Stellung der Frau in der Türkei heute kurz zusammenzufassen, muss man festhalten, dass das Leben der Frauen nach wie vor stark an die Gebräuche des traditionellen Familienlebens gebunden ist. Ausnahmen bilden nur die Frauen, die in den Großstädten leben und finanziell unabhängig sind.

Das Kopftuch ist für Frauen aus der Türkei ein äußerliches Zeichen ihrer Religion und gibt keinerlei Auskunft über die Ausprägung des Glaubens. Durch die strikte Trennung von Religion und öffentlichem Leben in der Türkei, ist es in Verwaltungsgebäuden, Schulen und Universitäten verboten. Viele Frauen studieren auch deshalb an europäischen Universitäten, da sie hier das Kopftuch tragen dürfen.

Das Ziel der Türkei ist erstrebenswert, man sollte jedoch nicht ganz vergessen, dass alle Reformen, die geplant und durchgeführt werden, in erster Linie dem türkischen Volk von Nutzen sind und unabhängig ob das Ziel „EU“ erreicht wird oder nicht.

Was das türkische Volk tut, muss es für sich selbst tun, um in der heutigen Zeit seinen Platz in der Welt sowohl in sozialer als auch in wirtschaftlicher Hinsicht zu behaupten.

Die Türkei befindet sich auf dem richtigen Weg in einen modernen demokratischen aber dennoch traditionsbewussten Staat.

 
Henrik Gammrath