http://mbdonline.de/fahne3.gifINFORMATIONSREISE TÜRKEI / ISTANBUL:                  

TOURISMUS - VISION

DAS GOLDENE HORN
DAS OTODROM
STÄDTEPARTNERSCHAFT
von
MedienGroupDeutschland

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Auf Einladung des türkischen Kultur- und Tourismusministeriums, sowie der Kultur- und Informationsabteilung der Botschaft der Republik Türkei in Berlin, weilten wir einige Tage in der Türkei um interessante Projekte im Tourismusbereich zu besuchen, so auch das Projekt "Städtetourismus Istanbul" Damit Istanbul seinen berechtigten Anteil am Tourismussektor erhält, bemühen sich koordiniert alle offiziellen Stellen der Türkei touristische Aktivitäten weiter zu entwickeln und dabei auch alternative Bereiche bekannt und zugänglich zu machen. Für jeden, der schon einmal dort war, ist Istanbul mehr als nur eine pulsierende Hafenstadt am Bosporus - die MillionenMetropole ist das Tor Europas in eine sich rasch wandelnde Welt der Zukunft. Neben gängigen Sehenswürdigkeiten übt Moderne ihren Einfluss auf Weltniveau aus, wie das Istanbuler OTODROM, neben dem schon als historisch zu betrachtenden GOLDENEN HORN, der Meerenge zwischen Europa und Asien. Für Golfer ist die Türkei schon seit langem attraktives Ziel.

Istanbul als Kommune ist in jedem Fall ein interessanter und erfahrener Partner für <Städtepartnerschaften> mit fortschrittlichen Urbanisationen in Europa. 

Wir begeben uns auf den Spuren verschiedener Tourismus-Projekte

Tourismus Vision 2010

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UNSER LÄCHELN ERWARTET SIE

 DIE TÜRKEI ERWECKT IHR INTERESSE

Die Attraktionen der Türkei sind weltweit anerkannt und werden gepriesen. Preisniveau, Service, Freundlichkeit sind etwa im Gegensatz zu vielen europäischen Reisezielen bei der Türkei besonders positiv herauszustellen. Kaum ein Urlaubsland präsentiert sich so kontrastreich wie die TÜRKEI - und kein anderes Land ist seit Jahren mit einer geradezu bizarren Mischung aus Abgeschiedenheit und Animation erfolgreicher.

In den Sommermonaten gehört Kleinasien zu den großen Zielen weltweit. So sind Steigerungen von ca. 20 % im Euro Tourismus zu verzeichnen. Schon bald, so die "WTO"http://mbdonline.de/istanbul2.jpg in Madrid, dürfte die Türkei in die Top Ten der globalen Reiseziele aufsteigen. Unter anderem wird der Weg nach oben durch sportliche Großveranstaltungen, so der erste Formel 1 Grand Prix auf dem Istanbul Speed Park, zu dem mehr als 100.000 Zuschauer erwartet werden, zusätzlich geebnet. So erwartet man 2005, weit über 4,5 Millionen deutsche Gäste. Kein Urlaubsland ist so vielfältig und abwechslungsreich wie die Türkei, dabei ausgesprochen familienfreundlich und voller Höhepunkte für unbeschwerte Traumferien. Kein Wunder, dass immer mehr anspruchsvolle Urlauber diese Vorzüge schätzen und an den herrlichen Stränden die schönsten Tage des Jahres verbringen.
Wir, die Türkei, wollen unseren deutschen Besucher natürlich immer wieder etwas neues bieten, damit Sie bei uns die Natur und unsere fast 10.000 jährige Kultur entdecken können", so wirbt das Urlaubsland deutsche Touristen.

STÄDTETOURISMUS "ISTANBUL"

Istanbul ist eine der schönsten Städte der Welt. In dieser faszinierenden, durch unterschiedliche Kulturen, Völker und Religionen verschiedener Epochen geprägten Metropole, pulsiert die Kraft und Souveränität einer Weltstadt mit einer fast zweitausendjährigen Vergangenheit.

In der Altstadt reihen sich griechisch-römische, byzantinische und osmanisch türkische Altertümer.

Istanbul- das sind bunte Märkte, überfüllte Basare und eine oft aufregende Mischung aus Orient und Okzident, Tradition und Moderne.

Istanbul die einzige Stadt in der Welt, die zwei Kontinente zusammenführt und die einzige Stadt die auf zwei Erdteilen liegt, Asien und Europa. Sie ist eine faszinierende Mischung aus Vergangenheit und Gegenwart, aus Alt und Neu, aus Tradition um Moderne. Museen, Kirchen, Paläste, Moscheen, Basare und die Schönheit der Landschaft bilden einen unerschöpflichen Vorrat an Sehenswürdigkeiten. Wenn man in der Abenddämmerung gedankenversunken auf dem Bosporus fährt, versteht man warum diese Gegend den Menschen seit Jahrtausenden magisch anzieht. Istanbul hat sich inzwischen zu einem der gefragtesten Kongress- und Messezentrum entwickelt. Auch der Städtetourismus kommt in Schwung.

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Eine Stadt, wie ein Märchen aus 1001 Nacht, Schmale Gassen, in denen gefeilscht und geschlemmert wird. Viele Minarette, die scheinbar die wenigen Wölkchen dort oben am Himmel aufspießen. Eine Nachmittagssonne, deren unglaubliches Licht so golden leucht, wie der edle Schmuck in den vielen Juwelierläden.

 

 

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Über die Galata Brücke geht es von der alten in die neue Welt. Obwohl Istanbul nicht die Hauptstadt ist, ist sie doch die größte Stadt der Türkei und die führende Industrie- Wirtschafts- und Kulturmetropole. Die Provinz Istanbul grenzt im Norden an das schwarze Meer, im Osten an die Provinz Kocali, im Süden und Südwesten an das Marmara Meer, sowie im Westen an die Provinz Takirdag.

Istanbul liegt in einem großen, landwirtschaftlich genutzten Gebiet, das Baumwolle, Früchte, Olivenöl, Seide und Tabak produziert. Die Stadt beherbergt den führenden Hafen und stellt das kommerzielle und finanzielle Zentrum der Türkei dar. Ein Großteil des türkischen Handels läuft über Istanbul.

Die Industrie der Stadt schließt den Schiffbau, die Alkoholdestillation und die Herstellung von Zement, Zigaretten, Lebensmitteln, Glaswaren, Lederprodukte und Töpfereierzeugnissen ein.

Die Stadt ist ein ebenso wichtiger Eisenbahnknotenpunkt, an dem zahlreiche Bahnlinien auf der europäischen Seite enden und auf der asiatischen Seite beginnen. Ebenso war Istanbul Endstation des legendären Orient-Express.

Istanbul beherbergt mehrere ältere Universitäten, 157 christlichen Kirchen, ca. 2000 Moscheen, 17 Synagogen und 10 Klöster. Derzeit wird Istanbul auf etwa 14 Millionen Einwohner geschätzt.

>Die schönste Stadt der Türkei kann uns als Besucher Geschichten aus der Vergangenheit sowie aus der Lebendigen Gegenwart erzählen, denn Istanbul ist eine Verschmelzung von Morgen- und Abendland, von Vergangenheit und Gegenwart<

 
Das halb asiatische und halb europäische Istanbul erfreut sich als Städte-Reiseziel immer mehr besonderer Besuchergunst. Istanbul ist eine Stadt zum "Verlieben". Sie werden immer gern wieder kommen. In den vergangenen Jahren wuchs die türkische Wirtschaft jährlich fast um mehr als sieben Prozent. Motor dieses Wachstum ist der Großraum Istanbul. Nicht deswegen blickt die einzig moderne orientalische Weltstadt selbstsicher ins 21. Jahr- ob nun in einer europäischen "EU-Zukunft" oder am Rande davon.

EUROPA braucht uns

 



BASILIKA - ZISTERNE

Der riesige unterirdische Wasserspeicher ist technisch ein Meisterwerk byzantinischer Baukunst und Istanbuls ungewöhnliche Touristenattraktion. Eine kleine Zisterne war Vorläufer dieses höhlenartigen Gewölbes, das 532 unter dem Kaiser Justinian angelegt wurde um den steigenden Wasserbedarf des großen Palastes auf der anderen Seite des Hippodroms zu decken. Erst hundert Jahre nach ihrer Eroberung der Stadt entdeckten die Osmanen die Zisterne, nachdem sie Einwohner beobachtet hatten, die aus Kellergruben Wasser und sogar Fische holten. Besucher können die Gänge bei den Klängen klassischer Musik und tröpfelndem Wasser erkunden. Das Gewölbe stützen 336, jeweils über acht Meter hohe Säulen. Nur etwa zwei Drittel der Zisterne sind noch zu sehen, der Rest wurde im 19. Jahrhundert zugemauert. In der linken Ecke des Gewölbes ruhen zwei Säulen auf Sockeln aus Medusenhäuptern - ein Beleg dafür dass die Byzantiner ältere Bauten plünderten.

Einer der wichtigsten Plätze, dem man in Istanbul besuchen sollte, ist die Hagia Sophia, die ein Wunderwerk der byzantinischen Architektur ist. Die ehemals größte Kirche der Christenheit und älteste Basilika aller Zeiten thront unübersehbar über dem historischen Viertel und dient heute als Museum mit großartigen Mosaiken. Die Hagia Sophia wird von einigen Kunstgeschichtlern auch als achtes Weltwunder bezeichnet. Sie ist das einzige Gebäude der Welt, das seit dem 4. Jahrhundert bis heute stehen geblieben ist. Die Hagia Sophia kann einen auf den ersten Blick, besonders von außen, enttäuschen, die Minaretts sind in einen sehr unterschiedlichem Stil gebaut. Als irdischer Spiegel des Himmels wurde die Hagia Sophia entworfen und man fühlt sich in ihr tatsächlich in höheren Sphären entrückt.

Künstlerische Glanzlichter sind die schimmernden figürlichen Mosaiken-Überreste des Dekors, das einst die oberen Wandpartien überzog. Angefertigt wurden diese Meisterwerke im 9. Jahrhundert und später, nach der Zeit des Bildersturms. Mit der Ankunft des Islam wurden bedauerlicher Weise viele Mosaiken, die christliche Kirchen zierten, erstört oder zugemauert. Die Mosaike zeigen unter anderem den Pontokrator, die Jungfrau Marie, die Apostel und einige byzantinische Kaiser.

Wir waren beeindruckt, wie riesig und eindrucksvoll das Innere der Hagia Sophia mit ihren Galerien, Portiken und den Täfelungen aus farbigem Marmor ist. Der Fußboden ist allerdings nicht mehr original.


DIE SULTAN AHMET MOSCHEE

Sie wird auch "Blaue Moschee" genannt. Diese Moschee, die der Hagia Sophia direkt gegenüber liegt, gehört zu den Plätzen, die in Istanbul unbedingt besucht und angesehen werden sollten. Diese Moschee wurde Anfang des 17.Jahrhunderts erbaut. Hier neben der Moschee finden wir auch einen Gebäudekomplex, der aus Armenküche, Schule, Medrese, Krankenhaus und der Grabkapelle Sultan Ahmet besteht, ein Komplex religiöser Gebäude also.

Die blaue Moschee hat 30 Kuppeln, von denen die größte 20 m breit ist. Sie wird im inneren von vier riesigen, flötenförmigen Säulen getragen, die beinahe einen Durchmesser von 5 m haben. Die Ahmet-Moschee ist als einzige mit sechs Minaretten ausgestattet und wird von einer Mauer umgeben.
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Die blaue Moschee, die ihren Namen den vorwiegen blauen Iznik- Fayencen verdankt, die den Innenraum schmücken, gehört zu den berühmtesten Sakralbauten der Welt. Über 250 Fenster lassen Licht in die Moschee fallen. Auch sehenswert und einmalig sind die riesigen Lüstern die an langen Ketten über den Gläubigen schweben.

 DIE RÜSTERN PASCHA MOSCHEE

Iznik-Kacheln von erlesener Qualität verkleiden fast vollständig den Innenraum. Die vier Pfeiler sind einheitlich, die übrigen Wände mit den unterschiedlichsten Mustern von abstrakt bis floral verziert und einige der kunstvollen Kacheln zieren die Empore. Keine Moschee in Istanbul weist prächtigere Fayencen auf.

http://mbdonline.de/istanbul16.gifTOPKAPI

Auf einer Landzunge südlich des Goldenen Horns erhebt sich die TOPKAPI PALAST ANLAGE, eine Stadt in der Stadt, von der aus vom 15. bis zum 19. Jahrhundert die Geschichte des osmanischen Reichs gelenkt wurden. Der Palast der heute einerseits Staatsresidenz ist und anderseits als Museum dient. Man kann sich nicht vorstellen, dass dieses bedeutende Museum von Leuten, die nach Istanbul kommen, nicht besucht wird, denn es ist ein Museum, dessen Reichtum Bücher füllen würden.

Vor dem Haupteingang des Palastes steht der geschichtsträchtige Heukoosbrunnen, in dem die Janitscharen nach der Exekutionen ihre blutigen Krummsäbel reinigten. Der Palast selbst ist ein stilistisches Durcheinander, das sich in vier größere Höfe unterteilt, in die wiederum Terrassen und Gärten integriert sind. Die großen unvergesslich schönen Gärten, die bis zur Spitze der historischen Landzunge reichen und fast 400 Jahre vom Hofstaat genutzt wurden, dienen heute verschiedenen Zwecken. Wenn man http://mbdonline.de/istanbul19.jpgdurch das mittlere Tor des Palastes eintritt, das durch zwei hohe Wehrtürme geschmückt ist, gelangt man in einen weiteren Hof. Hier liegen die Schlafräume der Leibgarde, ein zweites Museum im Museum, der Harem, ebenso die Küchenräume, in denen sich vier eigene Ausstellungsräume befinden. Im allergrößten dieser Räume, ist die reichste Sammlung der Welt von chinesischen und anderen fernöstlichen Porzellanen ausgestellt. Ferner kann man die silbernen Schätze und silbernes Geschirr besichtigen.

Der Harem, in dem die Frauen und Sklavinnen des Sultans wohnten, besteht aus Hunderten von ineinander greifenden Zimmern, Korridoren, Höfen und Sälen. Neben dem Gebäudekomplex des Harems kann man in einen Raum Waffen besichtigen. Hier sind nicht nur osmanische, sondern auch verschiedene Waffen ausgestellt, die von vielen türkischen und muslimischen Staaten in den verschiedenen Zeiträumen genutzt worden sind. In weiteren Räumen, ist die Kleidung von Sultanen ausgestellt. Anschießend besuchen wie sehr interessante Ausstellungsräume, in denen sich die Schatzkammer mit ihren unglaublichen Reichtümern ausbreitet. Ein Raum zieht besonders der Interesse von Touristen aus islamischen Ländern auf sich, denn in diesem Raum sind Reliquien des Propheten der Muslimen, Mohammeds zu sehen wie:

Ein Brief, sein Schwert, Pfeile und Bogen, seine Fahne, sein Gewand und ein Fußabdruck, eine massiv goldene Verkleidung für den "Schwarzen Stein" aus der Kaaba in Mekka

Vom letzten Hof hat man einen wunderbaren, eigentlich einzigartigen Ausblick auf das "Goldene Horn", den Ortsteil Galata mit seinem Turm und das alte Istanbul. Ebenso sieht man von einen anderen Teil des Hofes, ein Teil der Stadt, die auf asiatischen Gebiet liegt, den Bosporus, das Marmarameer und die Prinzen Inseln.

Zum Schluss wurden wir von einer Janitscharen Kappelle in ihren urtümlichen Gewändern mit Morselmusik verabschiedet. Wir waren sehr beeindruckt von diesem herrlichen Palast und können es jedem Istanbul Besucher wärmsten empfehlen. Sie sollten ein wenig Zeit mitbringen um alles sehen zu können.

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BASARE

Das beliebteste Einkaufszentrum alle Istanbul Besucher ist der "KAPAH CARSI >der große Basar<", ein in der Altstadt von Istanbul gelegenes Labyrinth von überdachten Ladenstraßen mit ca. 4.500 Geschäften, 20.000 Händler, 60 Gassen und etwa eine halbe Million Besucher jeden Tag. Der Große Basar von Istanbul ist damit wohl eines der größten Shopping-Center. Eine Stadt in der Stadt. Im Osmanischen Reich war der Basar der Puls des wirtschaftlichen Lebens. Heute lockt das grenzenlose Angebot an Teppichen, Lederwaren, Schmuck und Kleidung vor allen Dingen Touristen an. Wer gut feilschen kann, hat sehr gute Karten auf ein Schnäppchen. Trotz Beschilderung verirrt man sich nur zu leicht in diesem Gassenlabyrinth. Unter bemalten Gewölben drängen sich unzählige vor Waren berstende "Schatzhöhlen", deren Eigentümer unermüdlich um Kunden buhlen. Zu den beliebtesten Kaufobjekten Teppiche und Schmuck.

GEWÜRZBASAR:

Dieser wurde im frühen 17. Jahrhundert Ägyptischer Basar genannt und gestaltet sich ursprünglicher und bunter als der "Große Basar". Eine Art Feinkostladen in antiken Mauern. Und die beste Adresse, um sich mit exotisch duftenden Gewürzen und Leckerein des ganzen Orients einzudecken. Dieser Gewürzmarkt profitiert von Istanbuls Lage an den Handelsrouten zwischen Europa und Asien. Die Stände führen Gewürze, Kräuter und andere Lebensmittel wie Honig, Nüsse, Kaffee, Naschwerk und pastrima (Dörrfleisch). Inzwischen findet man hier nicht nur Lebensmittel, sondern auch Haushaltsgeräte, Spielzeug, Kleidung. Ein reger Betrieb herrscht auch auf dem von Cafes und Ständen mit Pflanzen und Kleintieren belagerten Platz zwischen den beiden Flügeln des Basars. Ein Besuch dieses Basars ist ein Erlebnis, man taucht als Tourist in eine andere Welt. Eine Moschee beherrscht die geschäftigen Läden und Lagerhäuser.

DAS GOLDENE HORN

http://mbdonline.de/bosporus.jpgDas Goldene Horn, oft als größter natürlicher Hafen der Welt bezeichnet, ist Mündungsbett eines Flusses, der im Südwesten in den Bosporus fließt. Die 1992 erbaute Galata- Brücke überspannt die Mündung des goldenen Horns zwischen Eminönü und Galata. In ihrer Mitte können auch hohe Schiffe passieren. Sie ist idealer Aussichtspunkt, um die Gesamtanlage der Stadt und die von Minaretten geprägte Skyline zu bestaunen. Die heutige Galata- Brücke ersetzt eine Pontonbrücke, die im unteren Stockwerk ein lebhaftes Restaurant beherbergte. Die Stadtteile Pera, Galata und Taksim mit ihren breiten Straßen zeugen von einer Modernisierung. Der belebte Taksim- Platz unterscheidet sich nicht von ähnlichen Plätzen anderer Metropolen. Er ist umgeben von großen Hotels, teils 5 Sterne Anlagen, einem Opernhaus, Geschäften, wie jene an den Boulevards Istiklal Caddesi und Cumhunyet Caddesi, Wohnvierteln mit prächtigen Avenuen. Der weite, offene Taksim - Platz bildet den des gleichnamigen Viertels, in dem der Puls des modernen Beyoglu schlägt. Taksim bedeutet Wasserverteilung. Seit dem frühen 18. Jh. wurde von hier aus das gesamte moderne Stadtgebiet mit Wasser aus dem Belgrader Wald versorgt. Taksim ist die Herzkammer des modernen Istanbul. Die Hauptschlagader, die direkt an den Taksim- Square anschließt, ist die Istiklal Caddesi, eine verkehrsberuhigte Einkaufszeile mit den üblichen Geschäften von Mc. Donalds über Adidas bis zu Zara.

Ein weiteres Highlight ist die Bosporus-Brücke. Diese, zwischen den Stadtteilen Ortaköy und Beylerbeyi, Brücke überspannte als erste die Meerenge, die Istanbul zweiteilt und Europa von Asien trennt. Die Brücke wurde im Oktober 1973 eingeweiht. Sie ist mit 1074 Metern eine der längsten Hängebrücke der Welt und 64 Meter hoch. Der Bosporus ist besonders im Sommer belebt, da hier immer eine kühle Brise weht. Ein Istanbulbesuch ist unvollständig ohne die traditionelle und unvergessliche Eindrücke hinterlassende Fahrt auf dem Bosporus.


 ISTIKLAL CADDESI - Strasse der Gegensätze in Istanbul http://mbdonline.de/ist23.jpg

Die Bevöglu Istiklal Caddesi ist heute die bekannteste Straße und die Hauptschlagader des Stadtteils in Istanbul. Diese ist seit mehreren Jahrzehnten das Kulturvergnügungs- und Einkaufszentrum von Istanbul. Wir tauchen ein, in ein multikulturelles Viertel mit Kirchen, Moscheen und Synagogen. Hier sind viele Gegensätze ineinander verflochten, alt und neu, Reichtum und Armut, Freud und Leid.

Es drängen sich hier imposante Wohnhäuser aus dem 19. Jh.. Ab und zu rattert eine altmodische Trambahn durch die belebte Einkaufsstrasse. Ebenfalls findet man hier in der Nähe die Konsulate von Russland- Schweden und der Niederlande. In den einst wenig einladenden Seitenstrassen ziehen immer mehr schicke Jazzbars- Möbel und Edelboutiquen. Kinos und zahlreiche Restaurants locken in dieses Viertel. Beyoglu hat zwei Gesichter, sagt man uns. Tagsüber und abends ist die Istiklal Caddesi eine belebte und amüsante Einkaufsstrasse, wo man sich zum Shoppen, zum Essen oder auf einen Kinobesuch trifft; neueröffnete Bars und Cafes entdeckt. Die tagsüber so freundliche Prachtstrasse wird in der Nacht gefühllos und fremd.

Der Aufenthalt in Beyoglu steckt voller Überraschungen und auf der Istiklal Caddesi gibt es noch vieles zu entdecken.

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Wahrzeichen des Bosporus, die YALIS

Istanbul ist ein Siedlungsgebiet, das sich die ganze Geschichte hindurch in Verbindung mit dem Meer gebildet hat . Vor den 60er Jahren gab es keinen Stadtteil ohne Blick auf das Meer oder das in unmittelbarer Nähe zum Meer lag. Bewohner aller Stadtteile lebten im Anblick des Meeres.

Auch in seinem politischen, wirtschaftlichen und sozialen Leben, war Istanbul immer eine Seestadt. Das Symbol dieser eng mit dem Meer zusammenlebenden Stadt, waren im Wohnbereich "die Yalis" genannten Uferhäuser. Die Yalis, die dem Bosporus ihre eigenartige Schönheit verleihen.

In der Zeit vor den Osmanen ging die Besiedelung in der Uferzone nicht über die Stadtmauern hinaus. Kriege, Überfälle von See, machten den Wohnungsbau am Ufer unmöglich. Die Besiedelung der Gebiete außerhalb der Mauern fing erst in der osmanischen Zeit an. Doch wegen der natürlichen Faktoren wie Lodos, die sturmheftigen Südwestwinde und den schlammigen Böden an den Ufern, sowie die teure und auch zeitmäßig aufwendige Beförderung mit Booten, führte u.a. dazu, das die Besiedlung der Ufer erst durch die Vorreiterschaft der Hofangehörigen vorankam. Da in der vorindustriellen Zeit die Beheizung der Räume ein ernstes Problem war, wurden die "Yalis", die in ihren Ausmaßen und ihrer Gestaltung als eine Tradition des Hofes und Reichtums auftraten, als hölzerne Sommerresidenz genutzt und standen den größten Teil des Jahres leer.

Die Sultans wurden der Schönheit des Bosporus gewahr und legten zuerst hoheitliche Gärten an ("Hasbatices). Den inmitten von Gärten, Jagd und Ausflugsgebieten gebauten Kasirs (Luftschlösser) und Köschks (Landhäuser) folgen mit Uferpaläste und Yalis.

Das Yali -Leben ist ein sommerliches Landleben am Meerufer, aber kein Seeleben. Wären nicht die Osmanischen Bootsausflüge und Vergnügungen auf den Booten, müsste man das Yali-Leben als ein Gartenleben mit dem Meer als Vorgarten bezeichnen.

Das die Sultans und andere Staatsgröße ihre Sommerresidenzen zu großer Mehrheit an das Meeresufer verlagerten, ist eine Erscheinung Istanbuls der Tulpenzeit. Von den in jener Zeit gebauten Palästen, Yalis und Kasirs ist jedoch nur eine einzige bis heute erhalten, die später wieder erbaute " Kücüksu - Kasir".

Im Allgemeinen liegen in der unmittelbaren Umgebung der Stadt die Yalis der Hofangehörigen, der Vesire und in den Bosporus hinein, in Richtung schwarzes Meer, die Yalis der Beamten niederen Ranges.

Die meisten bis heute erhaltenen Yalis sind diese Häuser, die in der Periode bis zum 1. Weltkrieg gebaut wurden. Obwohl durch die Osmanische Geschichte hindurch die Funktion des Bosporus als Sommerressort unverändert blieb, veränderte sich der Stil der Yari-Architektur wegen der ununterbrochenen politischen Umwälzungen fortlaufend und ist heutzutage vom vollständigen Aussterben bedroht. Einziges Erbe dieser Bauform, das den Bosporus immer noch prägt, sind die Haine mit eigenen Bäumen wie der Judas-Baum, Lorbeer, Buchsbaum, Platane, Zypresse, Nuss, Maulbeere, Linde ...

... eben die Haine, die es zu erhalten gilt.
 

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Die Türkei ist auch ein Paradies für Golfer oder solche, die es werden wollen. Sie verfügt über eine wachsende Zahl an hochkarätigen Golfplätzen.

Silivci, zum Beispiel, liegt cirka 65 km westlich von Istanbul, ein modernes Ferien- und Golf- Zentrum, mit ausgezeichneten Kongress-, Thermal- und Fitnesseinrichtungen. Der Classis Golf und Countryclub, dieser hat internationalen Standard mit 2 Anlagen, 9 und 18 Löchern. Diese Anlage, eingebettet in einer herrlichen Landschaft, umgeben von einer weitreichenden Hotelanlage mit dementsprechenden Zimmern, Royal- Suiten, 14 Villen mit direktem Zugang zum riesigen Pool. In dieser Anlage verkehrt die erste Gesellschaft von Istanbul. Ausländische Gäste sind bis jetzt noch kaum vertreten. Dies wird sich aber ändern. Hier werden auch internationale Wettkämpfe stattfinden.

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Photos:
www.gloriagolf.com; info@gloriagolf.com

 
STÄDTEPARTNERSCHAFTEN

(Kooperationen mit türkischen Kommunen & türkisch - deutsche Städtepartnerschaften )http://mbdonline.de/eukl.gif

Istanbul eine der begehrtesten Städte, für eine Partnerschaft <Hand in Hand>. In den vergangenen 10 Jahren hat sich die Zahl der Partnerstädte Istanbuls verdoppelt. Die erste der 49 "Freunde" war die Stadt Rio de Janeiro, der sich jetzt Skopie als neuesten Partner angeschlossen hat.

Istanbul ist ein Pulsschlag des Lebens und manchmal sogar Poesie", so heißt es in einer der vielen Lobliedern an diese reizvolle Stadt. Mit mehr als 14 Mil. Einwohnern ist Istanbul Orient und Okzident, Europa und Asien. Verschiedenste Kulturen haben diese Stadt geformt, die einzige Stadt der Welt, die sich über zwei Kontinente mit vielen Gegensätzen erstreckt. Immer größer wird die Zahl der Weltstädte, die dieser faszinierenden Stadt ihre Freundschaft anbieten.

Istanbul steht an der Spitze der Liste der beliebtesten Partnerstädte". Das Ziel dieser Partnerschaften ist es, sich in gegenseitiger Freundschaft in jeder Notlage zu unterstützen und kulturelle Werte auszutauschen. Der Freundeskreis geht über alle Kontinente: St. Petersburg, Florenz und Venedig, Köln, Berlin, Prag, Warschau, Budapest, Stockholm, Paris, Havanna, Odessa, Amman, Toronto, um nur einige der 49 Partnerstädte Istanbuls zu nennen. Der Grundgedanke ist in guten und schlechten Zeiten Seite an Seite zu stehen - Gemeinsam geht's besser. Die Zahl der Bewerber für eine Partnerschaft mit dieser wundervollen Metropole werden von Tag zu Tag größer.
Wenn die Stadt jedem Angebot zustimmen würde, hätte Istanbul derzeit bereits ca. 150 Partner gewonnen -
unsere Partner stehen uns näher als unsere Nachbarstädte". Wir stehen intensiv im gegenseitigen Austausch für Kultur und Stadtplanung. Den Partnerschaften liegt ausschließlich feste Freundschaft zur Grunde", so Veysel Köse, Beauftragter des Stadtrats Istanbul für Auslandsbeziehungen.