Die Türkei einmal anders erleben

 

Kappadokien – Welt der Naturwunder, eine der faszinierendsten Landschaften.

 

 

 

 

Von Henrik Gammrath  - Auslandskorrespondent / Int. Reisejournalist für Europa

 

 

Die Türkei mit ihrer langjährigen Geschichte und glanzvoller Hinterlassenschaft, ist eine wahre Schatzkammer, deren Reichtümer dem Tourist und Urlauber auf Schritt und Tritt eindringlich vor Augen geführt werden.

     

Die Fremde ist voll mit Neuem, Unbekanntem und Andersartigem.

Genießen Sie die Jahreszeiten in diesem wunderschönen Land zwischen Europa und Asien. Treten Sie ihre Reise mit dem Wunsch an, mehr über Land und Leute zu erfahren.

Versuchen sie die Gefühle und Einstellungen der Gastgebenden Bevölkerung  kennen und zu respektieren. So werden sie entdecken, wie interessant und wertvoll es ist, mit anderen Lebensgewohnheiten, vertraut zu werden.

 

               Wer einmal in der Türkei war, kommt immer wieder gerne hierher      

 

Auf Rundreisen die Kultur und Landschaften zu entdecken, ist heute noch genau so interessant und spannend wie früher – nur sehr viel einfacher. So zum Beispiel: Eine Rundreise  von Antalya über Konya nach Kappadokien Der Verfasser, Henrik Gammrath, seines Zeichens Auslandskorrespondent Türkei, mit Gattin, Int. Pressefotografin unternahmen  diese Rundreise „Kappadokien“ mit Deutschlands größtem Studienreise Veranstalter „R S D “ mit weit über 1 Mio. zufriedener Urlauber. Das spricht für sich!

 

Die Seelen der Reisen sind die Reiseleiter, denn diese sind die Schlüsselfiguren für den Erfolg einer jeden Studienreise.

 

Eine gehörige Portion Reiselust, Enthusiasmus und Freude am Umgang mit Menschen gehört dazu, um auch noch nach vielen Reisen, als Reiseleiter, zu sagen: „Es lohnt sich“

Die Auswahlkriterien sind streng, die fachlichen, organisatorischen und menschlichen Ansprüche, von Reisenden und Veranstaltern sind sehr hoch gesteckt. Die Zufriedenheit mit der Reiseleitung wird auf 97% geschätzt. Das ist sehr hoch und spricht auf eine gute Arbeit der Reiseleiter.

 

Manche Reiseleiter haben bereits echte Fans, die nur mit ihnen reisen. So z.B. der Auslandskorrespondent für die Türkei, Henrik Gammrath, der den Reiseleiter, Herrn Adnan Sahakalkan, der jetzt bei „NBK Touristik Antalya“ tätig ist, seit 18 Jahren persönlich kennt und sehr viele Rundreisen mit ihm gemacht hat (Studien). Er ist das beste Beispiel für eine

 

 

Garantie einer erfolgreichen Rundreise. Er hat fachliche Kompetenzen, sein Einfühlungsvermögen und nicht zuletzt sein Humor , dies kommt bei den Gästen sehr gut an.

 

Zu erwähnen wäre noch, bevor wir uns auf große Fahrt, Richtung Konya und Kappadokien begaben, machten wir einen Abstecher nach Aspendos.

Aspendos birgt einige Superlative. Das Theater der Stadt gilt als das besterhaltene römische Baudenkmal Kleinasiens. Dieses bietet für ca. 20 000 Menschen Plätze; ist eine nach außen völlig geschlossene Anlage, bei der Bühnenhaus und Zuschauerränge die gleiche Höhe haben. Das Theater von Aspendos ist ein Teil der antiken Stadt und wird heute noch für Aufführungen  benutzt

 

Eine weitere Sehenswürdigkeit sind die Agora, die Basilika, ein Nymphaion mit einer reich gegliederten Fassade und die Reste eines 15 km langen Aquäduktes. Das Aquädukt von Aspendos ist nicht nur das besterhaltene, sondern auch das einzige der Welt.

 

 

 

Eine weitere Sehenswürdigkeit ist die seldschukische Brücke. Diese wurde auf römischen Fundamenten gebaut.

 

Am nächsten Tag machten wir uns auf die Fahrt über Konya nach Kappadokien. Es steht uns eine reizvolle und interessante Fahrt bevor. Zunächst ging es ins Taurusgebirge mit seinen wunderschönen Silhouetten, seinen wechselnden Vegetationen, der Vielzahl an  kulturellen Schätzen, die zu unvergesslichen Stopps einluden.  

 

 

Diese Landschaft ist wirklich beeindruckend und gleicht einem herrlichen Jahrhundert alten Kelim (Teppich), dessen Farben leuchtenden Motiven über die Zeiten hinweg zu höchster Vollendung gereift sind. Bei einigen hässlichen Flecken auf diesem Meisterwerk, in Form verkarsteter Landstriche und nackten Bergen, wo  die Bergspitzen noch mit einem Schneekleid bedeckt sind. Rufen sie sich in Erinnerung, dass durch dieses Land so viele Völker und Heerscharen gezogen sind, wie sonst nirgendwo auf der Welt.

Nach einigen kurzen Pausen geht es weiter über die teilweise 1 850 m. Hohe Passstrasse des Taurusgebirges  in Richtung Konya, An den Hängen und Hügeln entlang der Nationalstraße liegen kleine Dörfer mit schlanken Minaretten, die von weitem aussehen wie mit dem Pinsel gemalt.

 

Sonne, Antike  mitten im arbeitenden Land. Industrielle Bodenbenutzung liegt im Kampf mit der landwirtschaftlichen und drängt fruchtbares Land immer weiter zurück. Aber die Ländliche Gegend, durch die wir fahren, weitet den Erfahrungsschatz des Reisenden. Sie strahlt Ruhe und Gelassenheit aus. Hier ist das Land des Weizens, was den köstlichen Geschmack des frisch gebackenen Weißbrotes erklärt.

Obstplantagen, Weinberge, Felder mit reicher Ernte und sanftmütige Schafe und Ziegen, wechseln sich immer wieder ab.

 

 

 

Die Umgebung Konyas gehört zu den ältesten Siedlungsgebieten auf anatolischem Boden. Die weltweit älteste Siedlung ist in Catalhöyük (7 500 v.Chr.) Diese wurde 1958 entdeckt. Man glaubt, dass hier etwa 10 000 Menschen lebten. Die Stadt war Mittelpunkt einer Kultur, die Wandmalereien, dekorative Textilien und Keramiken hervorbrachte

Konya ist erreicht, die grüne Stadt mit ihren breiten Boulevards und plätschernden Springbrunnen  ist eine Oase  inmitten der riesigen Ockergelben Einöde der kargen südwestanatolischen Steppenlandschaft.

 

Konya, das römische Iconium, ist eine der ältesten ständig besiedelten türkischen Städte. Die wichtigste Sehenswürdigkeit, das Mevlana-Kloster, das religiöse Zentrum der „Tanzenden Derwische“ des Mevlanaordens. Später wurde es in ein Museum umgewandelt. Doch noch heute prägt die Silhouette der türkisblauen Kuppel auch Symbolhaft das Stadtbild Konyas


 


 

 

Beim Besuch von Konya sollte man das Mevlana-Museum als wichtigsten Ort, den man sich anschauen sollte, genannt werden. Das Museum ist eine Erweiterung des Derwischklosters. Hier ist Rumi`s Grab (Grab des Mevlana), vergoldete Kalligrafien zieren die Wände rundum, wo der kunstvoll verhüllte Holzsarkophag Celatecidins ruht. Daneben ruhen einige Familienmitglieder und Ordensführer

 

„Durch Gebete und eine meditative Versenkung in einen Tranceerzeugenden Tanz soll eine Vereinigung mit der Liebe Gottes stattfinden

Die Tänze symbolisieren dabei den Lauf der Gestirne und sind eine echte Attraktion.

 

 

Die Stadt Konya liegt auf 1 200m Meereshöhe und  fast im geographischen Zentrum Anatoliens. Im Umkreis wird von einigen 2.000 – 2.300 m hohen Berge überragt. Der nördlichen Fortsetzung des Taurusgebirges. Konya ist das Ziel von etwa weit über 2 Mio. meist türkischen Touristen, die besonders das Mausoleum sehen wollen.

 

 

 

Das etwas andere Konya, eine moderne Großstadt -  eine Universitätsstadt (zahlenmäßig ist sie die größte der Türkei) – mit weit über 85 000 studierenden, verschiedener Fachrichtungen.

 

Erwähnenswert ist der 2006 fertiggestellte Selikku Kulesi, der seldschukische Turm mit

163 m, das höchste Gebäude in Zentral Anatolien und das 11 höchste Gebäude in der Türkei (42 Stockwerke) die beiden oberen Stockwerke drehen sich um die eigene Achse.

 

Wir verlassen die Flächenmäßige größte Provinz Konya mit ihrer gleichlautenden Stadt und fahren ein Teil auf der legendären Seidenstraße Richtung AksareyNevsehir und machen einen kurzen Stopp bei einer Karawanserei. Anatolien, Wiege für viele Zivilisationen, hat bis heute Spuren ihrer ehemaligen Bewohner bewahrt. Der Interessante historische Nachlass der Seldschucken und Osmanen sind ohne Zweifel die vielen gut erhaltenen Bauwerke in ihrem unverwechselbaren Baustil und von denen wiederum die Zahlreichen Karawansereien.Die Reiseroute ermöglicht das kennenlernen wichtiger historischer und

kulturellen Sehenswürdigkeiten und erschließt gleichzeitig besondere Landschaften, die zum verweilen und staunen einladen.

 

Innerhalb Anatoliens gibt es verschiedene Routen, so z.B.: Im Süden über Mardin – Diyarbakir – AdimanMalathya – Kayseri – NevsehirAksaray – Konya – Isparta – Antalya und Denizli.

 

 

Das Projekt Seidenstraße (Türkei) soll ein Teil einer Version, die Seidenstraße wieder zu beleben. Die wichtigsten Bestandteile des türkischen Kulturerbes sollen nun in Einklang mit seiner natürlichen Umgebung geschützt und restauriert werden, mit dem Ziel, ehemalige Routen der Seidenstraße für den Tourismus wieder zu beleben. Nach Informationen aus gesicherten Quellen, soll die historische „Seidenstraße“ als touristische Attraktion neu belebt werden. Sie soll zur internationalen Destination werden.

 

Tauchen Sie mit uns in die geheimnisvolle Welt aus Tuffstein in Kappadokien ein

 

 

 

 

Wundersame Landschaft Kappadokien. Der Ausblick übertrifft die kühnsten Erwartungen des Betrachters, man glaubt zu träumen. Ein Naturwunder, diese Region ist wirklich ein einziges Naturwunder. Bizarre Felsformationen, Höhlen, Wohnungen, sogar Hotels, Kirchen, Klöster sowie unterirdische Städte stocken dem Betrachter den Atem.

 

Einer der bekanntesten Orte ist Göreme mit seinen aus weichem Tuff  herausgeschlagenen Höhlenkirchen. Göreme gilt als Zentrum Kappadokiens, der dort befindliche einzigartige Komplex aus Felsformationen wurde von der UNESCO 1985 zum Weltkulturerbe ernannt und das mit recht.

 

               EINZIGARTIG    -    EINMALIG   -   SEHENSWERT

 

 

Man sagt auch, das felsige Herz Kappadokiens ist eine fantastische Märchenwelt.

 

 

 

In Kappadokien sind Menschen und Landschaft in besonderer Weise verwachsen.

Kaum ein Fels ist unberührt geblieben und die Feenkamine ragen überall aus dem Boden heraus, bilden Gruppen oder reihen sich wie versteinerte Zipfelmützen durch viele Ortschaften. Den Vergleich „Hobbit – Land“ darf diese sagenhafte Gegend durchaus für sich in Ansprach nehmen. Die Erde zwischen Felsen gilt als fruchtbar und ernährt neben den Bauern – 80% aller Türken leben von traditioneller Landwirtschaft – auch eine neue Spezies im Land: Biobauern.

 

Etwa 2 Km vom Ort Göreme entfernt wurde ein ganzer Talkessel zu einem Freilichtmuseum, den „Göreme Naturpark“ erklärt. Das versteckte Areal war in der Blütezeit des Byzanthinischen Reich ein Zentrum frommer, weltabgeschiedener Mönchsgemeinschaften. In Felswänden und freistehenden Tuffkegeln entstanden damals zahlreiche Kirchen und Klosteranlagen, deren Architektur und Ausmalung einzigartig sind.

Majestätisch grüßt der Nonnenfelsen den Besucher des Museumsparkes.

 

Kappadokiens Weltkulturerbe ist ein Tal voller Kirchen und Kapellen. Als man sie schuf, führte der Weg ins Himmelreich durch die Erde. Im Göreme Open Air Museum handelt es sich dabei insbesondere um Kirchen, sowie Kapellen – zu besichtigen sind hier einige der schönsten Kappadokiens. Diese Kirchen sind Zeugen stellen eine vergangene  Epoche dar und werden gemeinsam von der Türkei und der UNESCO restauriert.

Mönch und Nonnenkloster. Im 11 Jh. wurde in einen Felsblock 6-7 Stockwerke gehauen, die alle miteinander verbunden waren. Das Kloster bestand aus Küche, Refektorium, Mönchszellen und Kapelle befand sich im 2ten Stockwerk, eine Kirche mit Kuppel, vier Säulen und drei Apsiden, im dritten Stockwerk.

 

Die wichtigste Besonderheit im Nonnenkloster ist, ein direkt in den Felsen gemalte Jesus Freske und roter Verzierungen. Das Mönchskloster fiel bedauerlicherweise  der Erosion zum Opfer. Die  Übergänge der Zwischenstockwerke sind eingebrochen.

Die größte Kirche von Göreme ist die Schattenkirche, die in den 60er Jahren umfangreich restauriert wurden. Besonders schön sind die Fresken mit den 12 Aposteln und Szenen aus dem Leben Jesus.

 

 

 

Die Weiterfahrt zu unserem Zielhotel führte  von Göreme durch Ürgüp nach Ortahisar ins Hotel Ramada,

 

 

ein sehr modernes Hotel mit exzellentem Service, sehr gepflegt, sowie einer guten Gästebetreuung. Hinter dem Ort mit seinen ausgedehnten Obstanbauten erhebt sich der schneebekrönte Vulkankegel „Erciyes Dagli“. Der Koloss von Ortahisar ist ein 90m hoher Burgfels der sich über den Häusern des Ortes erhebt. Die Burg wurde auf einem natürlichen Felsmasiv errichtet und diente den ersten Christen als Zufluchtsort. Das imposante Bauwerk ist der zweithöchste Ort der Region.

 

Hinter der Burg in dem inzwischen altenverlassenen Ortsteil befinden sich seit byzantinischen Zeiten benutzten Nahrungsmitteldepots, man spricht hier von 600 Tuffsteinhöhlen mit einer natürlichen Temperatur von 10°. Jedes Jahr werden diese Höhlen Tonnen von Zitronen, Apfelsinen, Äpfel und Zwiebeln, teilweise  auch aus der Mittelmeerregion und Mersin gelagert. Doch für Ortahisar stellt sich bedauerlicherweise der Touristenstrom, der täglich den Burgberg besucht, nur eine willkommene Nebeneinnahme dar.

 

 

 

Ortahisar ist ein gemütlicher ursprünglicher Ort. Touristen kommen nicht allzu viele, abgesehen von Busgruppen, die in den Hotels am Ortsrand absteigen. Ein Kleinod aus dem 10 Jh. ist auch die Johannes dem Täufer gewählte Felsenkirche im Dorf Cavusin mit farbenprächtigen Malereien und 3 Apsiden.

 

 

Die bedeutendste der 12 Kirchen in der Umgebung von Cavusin ist die große Taubenschlagkirche.

 

Das bäuerlich geprägte Dorf  breitet sich zu Füßen einer großen, eingestürzten Felswand aus. Ein Unglück das einige Tote zu verzeichnen hatte ereignete sich 1963 und raubte dem Ort zugleich seine größte Attraktion. Nach Aussagen der Bewohner, nach einem Felssturz brachen viele Räume der berühmten Täuferkirche weg, einer der ältesten Kirchen Kappadokiens (verm.5.Jh.).

 

Viele Besucher steigen zur Kirche auf und genießen von dort den Anblick Cavusins aus der Vogelperspektive. Auf dem Weg ins Dorf hinter der Moschee, der alte Ortskern Eskicavusin, überragt von der mächtigsten schon von weitem sichtbaren abgebrochenen Tuffsteinwand. Was heutzutage auf den ersten Blick pittoresk wirkt, ist tatsächlich Mahnmal einer Kathastrophe. Aufgrund der starken Aushöhlung brach 1963 ein großes Felsstück  ab und begrub Häuser und Einwohner unter sich.

 

In Cavusin kommen auch Souvenierjäger auf  ihre Kosten. An der Hauptstraße liegen kleine Onyxverarbeitende Werkstätten, an die Verkaufsräume angeschlossen sind. Der Ort ist auch ein guter Ausgangspunkt für Wanderrungen. Hier gibt es viele Wandermöglichkeiten.

 

      

 

Ein weiteres Highlight ist die Heißluftballonfahrt. Begrüßen sie den neuen Tag bei einer Heißluftballonfahrt über eine Märchenlandschaft. Bewundern sie die bemerkenswerten, mondartigen Landschaften und Schluchten und lasse sie sich vom Winde treiben.

 

 

                                                           

Die über viele Jahrtausende vom Wind und Flutgewässern geformten Felsformationen bilden eine der mit Abstand einzigartigen Landschaften der Welt. Kappadokien zählt zu den Hochburgen der Heißluftballonfahrer. An 300 Tagen im Jahr herrschen hier ideale Bedingungen, vor allem in Göreme, dem beliebtesten Ziel dieser Region.

 

Die Fahrt durch die Lüfte ist spektakulär. Jeden Morgen gehen im Sommer teilweise bis zu 80 Ballons in die Luft. Ein Anblick der vielen Gästen den Atem raubt.

 

Gestartet wird bei Sonnenaufgang – früh morgens sind die Windverhältnisse am besten. Während man ganz allmählich nach oben steigt, zeigen sich die ersten Sonnenstrahlen. Sie zaubern ein atemberaubendes Schauspiel aus Licht und Schatten in die Tuffsteinlandschaft mit ihren Höhlenstätten und Klöstern.

 

 

 

Nur einmal geht es kurz empor auf 800m über dem Grund, damit man eine Ahnung von den gewaltigen Ausdehnungen Kappadokiens bekommt. Über 10 000Quadratkilometer erstreckt sich die Felslandschaft. Um uns zählt man jetzt an die 60 – 80 Ballons und in ca. 80km Entfernung weiter erkennt man den knapp 4 000m hohen Erciyes Dagi, einer von 3 gewaltigen Vulkane. Der Panoramablick ist wirklich atemberaubend. Die Landung nach ca. einer Stunde ist übrigens genauso sanft wie der Aufstieg.

 

Man möchte direkt nochmals in die Lüfte entschweben.

Ballonfahrten sind beliebt, zeigen sie doch die eigentümliche Tuffsteinlandschaft aus ungewohnter Perspektive

 

 

Ein weiterer Höhepunkt ist der Tanz der Derwische. Zu den Höhepunkten der Kappadokienreise zählt neben den beeindruckenden Landschaften ein Abend in einer mittelalterlichen Karawanserei. In der großen Halle, der schön restaurierten weitläufigen Anlage, erleben wir schweigend und fasziniert die Sema – Zeremonie, den meditativen und mystisch anmutigen Tanz der Derwische. Sema ist ein Teil des traditionellen Glaubens der türkischen Geschichte. Ein weiter Höhepunkt ist der Besuch eines türkischen Abends.

 

 

 

Beim Besuch eines Teppichzentrums lernen wir den gesamten Prozess der Teppichherstellung.

 

Wie wäre es mit einem Souvenir? Ein Stück Türkei zur Erinnerung?

Es ist empfehlenswert, einen Besuch in einer Teppichknüpferei  zu machen, um aus erster Hand Erfahrungen über diese Kunst zu erhalten. Hier erlebt der Besucher, das faszinierende, Jahrhundertalte Kunsthandwerk der Teppichherstellung. Man hat uns sehr viel Wissenswertes über diese traditionelle Handwerkskunst berichtet. Türkische Teppiche werden aus Seide, Schaf oder Baumwolle hergestellt. Seidenfäden erzeugen auf dem Teppich einen einmaligen Glanz. So auch über die Gewinnung des Seidenfadens aus dem Kokon. Ein Kokon ergibt ca. 1 000m Faden. Deutschsprechende freundliche Verkäufer beraten den Kaufinteressierten bei einem Glas Cay. In einem großen Showraum, werden ausgewählte Teppiche  in verschiedenen Größen, Materialien und Qualitäten präsentiert.

 

 

 

Die Qualität eines Teppichs hängt vor allem von seiner Dichte ab. Vergleicht man die Rückseite, erkennt man die Qualität relativ leicht. Die Kelims sind generell preiswerter als ein Knüpfteppich, die teuersten sind die Herike, die als Aktien gehandelt werden. Die Farbe beeinflusst ebenfalls den Preis. Am Ende entscheidet natürlich der individuelle Geschmack. Die Auswahl an prachtvollen Teppichen ist riesig groß, so dass die Wahl oft nicht leicht fällt.

 

Das Presseteam, durfte die Schatzkammer der Knüpferei besichtigen. Hier lagern Herike, in allen hohen Preislagen, die teuersten Teppiche der Welt und andere Wertschätze.

 

Wir verlassen die wunderbaren Regionen Kappadokien und Konya und kehren zu unserem Ausgangspunkt Antalya zurück. Ein Stadtbesuch von Antalya steht auf dem Programm.

 

 

 

ANTALYA - „Schönste Stadt der Türkei“, so nannte Atatürk die südtürkische Hafenstadt. Wo die Welt zu Gast ist. Wer dort war, muss ihm Recht geben.

 

Die Lage ist einmalig, das Panorama des Gebirges umrahmt von den mächtigen bis zu 300 m aufsteigenden Gipfeln des Taurusgebirges erstreckt sich die Millionenmetropole über einer schroffen Steilküste Die Altstadt Antalyas wird wegen ihrer einmaligen Schönheit in der Literatur mit Lorbeeren und in der Realität mit Touristen überschüttet. Antalya, eine mediterrane Schönheit, sowie auch ein perfekter Urlaubsort. Für viele Besucher eine der schönsten Städte der Türkei überhaupt. Zum kristallklaren Meer hin öffnet sich die Stadt wie eine Venusmuschel.

 

 

 

Ein kurzer Rundgang durch die sehr belebte Einkaufsmeile, der Rundgang durch die Altstadt beginnt am Hadrianstor.

 

Das Ehrentor wurde ca. 130 n.Chr., anlässlich des Besuches von Kaiser Hadrian in die ältere Stadtmauer eingefügt und steht zwischen zwei Türmen  , das Tor ist ein Überrest der römischen Stadtmauer und ist zugleich ein Eingang in die Altstadt mit ihren engen, schattigen und verwinkelten Gassen. Man sieht noch die alten Holzhäuser, deren Erker, schindelgedeckten Dächern und Gärten mit Orangenbäumchen und Hibiskussträucher  ins Auge fallen.

 

Das alte Antalya, von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt, ist ein einzigartiges Ensemble osmanischer Holzhäuser, die zur Seeseite noch von der alten Stadtmauer eingefasst werden. Der Tourismus brachte das Kapital, um diese schönen alten Bauten zu restaurieren und in Pensionen oder Restaurants umzuwandeln. Die engen schattigen Gassen laden zum ausgiebigen Schlendern ein.

Die meisten Sehenswürdigkeiten Antalyas liegen in der Nähe der Altstadt Dazu gehört unter anderem der alte Jachthafen und der Uhrenturm – dieser 1244 erbaute Turm markiert die obere Grenze der Altstadt.

 

Sein düsteres Erscheinungsbild weist darauf  hin, dass er einst zum Wehrsystem der Stadt gehörte. Das abgeschnittene Minarett war ursprünglich wohl eine byzantinische Kirche, später Moscheee, „Yivli Minare“.

 

 

 

Das kannelierte Minarett von den Seldschuken erbaut, ist heute das Wahrzeichen der Stadt.

Kurz zusammengefasst: Die“ lachende Schöne des türkischen Südens“ bietet alles. Grandiose Berg- und Küstenlandschaft, Sport, Unterhaltung, gute Küche, Stätten der Antike, sowie ein neues Highlight. „Ein 131m langes Tunnelaquarium.

 

 

Verspüren Sie die Magie der herrlichen Unterwasserwelt?

 

 

 

Ein weiteres Highlight ist die Expo Antalya 2016. Die erste Weltausstellung im Küstenort.

Die Expo soll Besucher locken und die Region in der Welt noch bekannter machen.

Vier Jahre lang hat sich das Land auf das Großereignis vorbereitet. Ende April 2016 haben sich die Tore der ersten Expo in der Türkei geöffnet. „Die Türkei zeigt sich stark und Stolz“. Die Expo soll schließlich Besucher in den, auch bei deutschen Urlaubern, beliebten Badeort ziehen. Man rechnet mit weit mehr als 5-6 Mio. Besuchern. Insgesamt beteiligen sich mehr als 50 Nationen an der Expo.

 

 

 

 

Das war unsere Studienfahrt  Antalya – Konya – Kappadokien.

Wir danken dem Reiseunternehmen RSD und unserem Reiseleiter, Herrn Adnan Sahakalkan, für die tolle und informative Reise in die Türkei

 

R.u.H. Gammrath

MedienGroupDeutschland

 

 

 

Der krönende Abschluss dieser sehr informativen Studienreise „Konya – Kappadokien“ (sehr empfehlenswert) ist ein kostenloser 8-tägiger Aufenthalt, gesponsert vom Reiseveranstalter R S D – Reiseservice Deutschland GmbH mit Unterstützung von türkischen staatlichen Einrichtungen und Unternehmen, im 5Sterne Luxushotel „GYPSOPHILA HOLIDAY VILLAGE im Side / Alanya.

 

 

Die familienfreundlichen Hotelbungalows befinden sich an einem langen Sandstrand, eingebettet von sattem Grün. 479 gepflegte, modern eingerichtete Zimmer, aufgegliedert in 6 Wohneinheiten pro Haus

 

 

 

Mehr Informationen unter:  www.gypsohpila.net oder www.gypsophila-resort.alanya

 

                „Sehr gute Hotelbewertung.“

 

Der Auslandskorrespondent und Int. Reisejournalist, Henrik Gammrath, kann diese Hotelanlage wärmstens empfehlen.

 

 

Die türkische Riviera bietet dem Gast neben kilometerlangen Sandstränden auch viel Natur und Kulturschätze. Es wurden 2 schöne Ausflüge angeboten. Einmal nach Alanya, hier lächelt die Sonne und den zweiten nach Side und Manavgat.

 

Alanya, der nach Antalya zweitgrößten Stadt, statten wir einen Kurzbesuch ab. Die reizvoll gelegene Stadt, mit sehr schönen Stränden und der beeindruckenden Burg, ist ein Anziehungspunkt an diesem Küstenabschnitt. Nirgendwo haben sich so viele Deutsche niedergelassen wie in Alanya – wird auch die deutsche Stadt der Türkei genannt.

Das Wahrzeichen von Alanya – Die Festung – diese wurde im 13.Jh. errichtet.

 

 

 

 

Die Festung von Alanya, die eine Anwärterstadt für das Weltkulturerbe ist, enthält u.a. prächtige Denkmalbauten. >Der rote Turm – die Werft, sowie das Geschützhaus sind Denkmäler aus dem Mittelalter.

 

               ALANYA die Stadt der Geheimnisse

 

Da Alanya eine Stadt an der historischen Seidenstraße war, gibt es in der Umgebung sehr viele Karawansereien. Alanya beherbergt fünf Museen, die es zu besichtigen lohnt. Unter anderem das Atatürk Museum. Der große Staatsmann besuchte 1935 die türkische Republik Alanya.

 

Nur sehr wenigen ist es bekannt, dass im fruchtbaren Hinterland an den Hängen des Taurusgebirges noch heute Nomaden leben. Man kann diese Menschen besuchen und viel Wissenswertes über ihr Wandervolk in Erfahrung bringen.

 

Im Raum Alanya befinden sich keine Fabriken; die Wirtschaft der Stadt ist der Tourismus und die Landwirtschaft. Es wird vermutet, dass die Tulpenzwiebeln ursprünglich aus dem Raum Alanya kamen. Da in der Türkei Tradition und Moderne eng beieinander liegen, zeigt sich nirgendwo deutlicher als beim shoppen. Selbstverständlich sind Basare, kleine Läden und Geschäfte, nicht weg zu denken, aber auch moderne Shoppingcenter und Boutiquen ziehen viele Touristen  und Urlauber an und präsentieren den Geschmack der Moderne.

Nehmen Sie sich Zeit und statten dem Basar einen Besuch ab.

 

                       

Basar

 

Zu empfehlen ist auch die Damlatashöhle. Allerdings ist sie Herzkranken nicht besonders zu empfehlen. Ebenfalls sind die Phosphorhöhle, die Höhle der Verliebten, sowie die Piratenhöhle. Drei der Höhlen können leider nur von der Meerseite her mit dem Boot erkundet werden. Ein weiteres Highlight ist der Kleopatrastrand .

 

 

Macht eine Destination die Urlauber glücklich, kommen sie immer wieder

 

ALANYA ein Ort an dem die Sonne lächelt. (Kleopatra Strand)

 

Wir nahmen an einem fakultativen Ausflug „Manavgat + Flussfahrt“ einem Moscheebesuch, den Gang über einen Basar sowie an einem Spaziergang in Manavgat teil. Ein Highlight war eine spannende Bootsfahrt auf dem Fluss „Manavgat“ bis zur Mündung ins Meer. An Bord gab es ein leckeres Mittagessen mit gegrillten Köstlichkeiten. Unterwegs begegneten wir auf  Piratenschiffe umgebaute Ausflugsboote. Das war ebenfalls ein Höhepunkt.

 

Manavgat – nur ein paar Kilometer  vom Tourismuscentrum Side entfernt. Die Stadt liegt in der fruchtbaren Ebene zwischen dem Taurusgebirge und dem Mündungsdelta des Flußes Manavgat. In dem weiten Tal werden Baumwolle, Getreide, Sesam, viele Obst- und Gemüsesorten, sowie auch Blumen angebaut. Auch Bananenplantagen sind hier zu finden. Bekannt sind die kleinen Alanya-Bananen. Am Fluss entlang sind etliche Forellenzuchtanlagen zu finden. In Manavgat wohnt ein großer Teil der im Tourismus in Side und den umliegenden Hotels tätigen türkischen Bevölkerung, der Ort dient als Logistikzentrum des Tourismus. Daraus ist sein stetiger Wachstum zu erklären. Auch ist Manavgat für seinen großen von Einheimischen wie Touristen besuchten Basar und Gemüsemarkt bekannt, das wurde uns von Einheimischen bei einem Gespräch gesagt.

 

               „Ziel vieler Touristen auf der Suche nach der Ursprünglichen Türkei“

 

Mit dem Tourismus wuchs Manavgat von einem ehemals kleinen Dorf zu einer großen Stadt mit Geschäften, Einkaufscentren und Restaurants heran.

 

Auch ein Besuch einer großen Moschee stand auf dem Programm.

 

 

Piratenschiff

 

 

 

Das nächste Ziel war Side „die Perle am Mittelmeer.

In der Verbindung einer antiken Ruinenstätte, dem Apollontempel, mit modernem Touristenzentrum stellt sich die Stadt einen erstaunlichen Einzelfall an der türkischen Küste dar. Dass die Stadt diese an sich unvereinbaren Eigenschaften vereint, verdient eine hohe

 

 

 

Anerkennung. Der Zugang zu dem modernen Stadtviertel ist für den Autoverkehr eingeschränkt,  so dass man in den Einkaufsstraßen, die zum Hafen hinunterführen, relativ ungestört spazieren kann. Es gibt einen typisch türkischen Basar, wo Schmuck, Lederwaren, Teppich, Gewürze und vieles mehr zu haben sind.

 

Side ist heute Kulisse des umsatzstärksten Handelszentrums für Souvenirs. Man schätzt über 100 Juweliergeschäfte sowie noch einmal so viele Teppich- und Textilhändler, ungezählte Restaurants und Pensionen verdienen nicht schlecht, so bei einer Befragung in Side Dorf.

 

Side ist ein Shoppingparadies das am Abend zum flanieren einlädt. Sehenswert ist das antike Side. Inmitten einer pittoresken Landschaft aus Buschwerk, Dünen und Felsen. Bereits auf der Fahrt von Manavgat und Side sieht man die ersten Ruinen zwischen Feldern und verwilderten Abschnitten abseits der Straße. Übrigens sind die Ausgrabungen im antiken Side bis heute noch nicht abgeschlossen. Dieser Tagesausflug war sehr gut organisiert und war eine sehr positive Abwechslung.

 

Ein weiteres interessantes Ausflugsziel wäre ein Besuch in Belek. Dort findet man den „Garten der Religionen“. Diese Sehenswürdigkeit gibt es nur 2mal auf der Welt. Der Garten besteht aus einer Moschee, einer Synagoge und einer Christlichen Kirche

Bedauerlicherweise  ist dieses Highlight zu wenig bekannt. Ein Besuch  lohnt sich also, siehe auch unter www.MedienGroupDeutschland/Belek.

Belek ist ein fast ausschließlich vom Tourismus lebender Ort.

 

 

Leider geht unsere Reise zu Ende. Einen ganz besonderen Dank an das Reiseunternehmen

R S D -München, dem örtlichen N B K Touristik Unternehmen – Antalya, den sehr gut ausgebildeten Reiseleitern und dem türkischen staatlichen Behörden sowie Unternehmen.

 

Die Türkei ist und wird auch in schwierigen Zeiten für die Zukunft, das Reiseland Nummer eins  für uns bleiben.