Daten des Landes





KULTUR-
& REISELAND TÜRKEI
Denizli, eine Region stellt sich vor

Hierapolis
 
Über einem so genannten Baumwollschloss (Sinterterrassen) am Hang thront eine prächtige antike Kurstadt, genannt „Hierapolis“.
Schon während der Auffahrt muss man durch ein Feld von Nekropolen (Gräber). Hier liegt der größte antike Friedhof Anatoliens(umfasst ca 1200 Grabbauten u.a. Grabtempel aus römischer – hellenistischer frühchristlicher Zeit.
Leider ist hier sehr viel zerstört worden. Trotzdem ist aber noch gut zu erkennen, wie die Nekropoleangelegt worden sind.

Die Sehenswürdigkeiten der antiken Stadt Hierapolis liegen weit verteilt auf dem Plateau oberhalb der Sinterterrassen. Unübersehbar an der Strasse zur Pamukkale – Therme stehen die Ruinen der großen Therme von Hierapolis, deren wichtigen Gewölbe einst mit Marmor ausgelegt waren. Sie beherbergt heut das kleine, aber schöne und sehr interessante Archäologische Museum mit Funden aus Hierapolis und Laodiceia. Insbesondere reich verzierte Sarkophage, Statuen und Reliefs. Außerdem gibt es einen Saal für kleine Funde aus der 4000 jährigen Zivilisation. Diese sind chronologisch geordnet und stammen von verschiedenen archäologischen Plätzen aus der Provinz Denizli.

Besuchenswert sind unter anderem: der Apollontempel, Plutonium, das gut erhaltene Theater, das Domitian Tor, Martyrium des Heiligen Philipp. Das Mausoleum des Diakons Philipp liegt in der Nähe des Theaters, die Basilika Therme, die Stadtmauern und die Hauptstrasse mit den Stadttoren.

Leider sind viele Besucher nur Tagesgäste und erkunden Pamukkale gar nicht viel weiter, als die Sinterterrassen.
Ebenso schaffen viele es nicht Hierapolis mit seinen vielen interessanten geschichtlichen Stätten zu erkunden.




BULDAN, ist die Kreisstadt des gleichnamigen Landkreises der Provinz Denizli und liegt ca. 45 km nordwestlich der Provinzhauptstadt Denizli. Mit den dazugehörenden Dörfern und Kleinstädten beträgt die Einwohnerzahl über 27 000

Die Kreisstadt liegt in einer sehr schönen bergigen Region. An den Hängen befinden sich Anbaugebiete von Granatäpfeln, Feigen und Weintrauben wie aus dem Bilderbuch. Wie es hier aussieht, hat die Natur ein unvollstellbares Wunder geschaffen.
Schöne Aussichten von hohen grünen Almwiesen laden zum Picknick und relaxen ein.

<Kestane Dercs> wörtlich übersetzt – Kastanien – brauner Strom ist ein berühmter in den oberen Teilen der Stadt gelegener Aussichtspunkt.

Für das Presseteam aus Deutschland gab es einen Empfang im Rathaus der Stadt.
Der Tourismusdirektor der Provinz Denizli, Herr Mehmet KORKMAZ, und der Bürgermeister Herr Mustafa SEVIK, sowie einige Herren des Gemeinderates hießen die Gäste aus Deutschland auf das herzlichste willkommen. Im Zuge eines Foto - shootings wurden den Gästen Präsente (Heimtextilien) überreicht.



Anschließend folgte man einer Einladung des Stadtoberhauptes zu einer Stärkung in den wunderschön gelegenen Teegarten. Dieser ist auch ein zentraler Treffpunkt der Bevölkerung.
Das Presseteam der MedienGroupDeutschland bedankte sich für die herzliche Begrüßung durch den Tourismusdirektor Herrn KORKMAZ, Herrn Bürgermeister SEVIK, dem Gemeinderat und der Bevölkerung von Buldan.

Bei einem Stadtrundgang wurde uns das neue Kulturzentrum, war zuvor das Rathaus, gezeigt. Dieses zählt dann zu einem weiteren Highlight der Stadt. Sehenswert ist auch das so genannte Museumsviertel. Hier werden in weit über 100 Häusern, in Handarbeit, <Heimtextilien> von Bewohnern hergestellt.
Der sehr beliebte und aktive Bürgermeister Mustafa SEFIK führte die Pressegäste zu einem kleinen privaten Museum. Hier wurde gezeigt, wie die beliebten „Buldaner Heimtextilien“ auf alten Webstühlen hergestellt werden.







Osmanische Dokumente des 17.Jahrhunderts erwähnen die Wichtigkeit von Buldan als <Textilproduktionszentrum>, das bis in das Jahr 1650 einer der berühmtesten Baumwollhersteller war.
BULDAN, die Stadt auf der historischen Seidenstrasse bei Denizli in der Ägäischen Region, war schon in alten Zeiten mit handgewebten samtweichen, feinen Baumwolltüchern in verschiedenen Farben bekannt.

Waren Sie schon einmal auf einer Jeep- oder Foto-Safari? Hier können Sie erleben, wie wunderschön dieser Landkreis Buldan liegt. Dieser hat noch viele weitere interessante, touristische Highlights zu bieten! So unter anderem der Süleymanli See. Dieser liegt auf der Hochebene im Landkreis Buldan und ist von Wäldern umgeben. Seine Naturschönheit ist bemerkenswert. Auch Wintersport ist in diesem Gebiet möglich.









TRIPOLIS, dieser Ort liegt östlich der Kleinstadt Yenicekent in der Gemeinde Buldan an den Hängen zwischen dem großen Maänder (Büyük Menderes) Flusses.
Durch die sich nach Westen hin öffnende Ebene war Tripolis, sowohl mit der ägäischen Küste, als auch mit Inneranatolien und dem Mittelmeer verbunden. Am Ufer des Menderes Flusses verstecken sich Quellen zwischen den Mauerresten der antiken Stadt Tripolis. Das Quellwasser soll sich zur Heilung verschiedener Krankheiten, wie Rheuma, Herzkrankheiten, Gefäßverengungen sowie für Hautkrankheiten eignen. Laut einer Studie des Thermalwassers eignet sich dieses für den Thermal und Wellnesstourismus in Buldan und Yenice.
Tripolis gehörte zu den Städten Lydiens und war ein wichtiges Handels und Agrazentrum. Im Hinblick auf seine Gründungsweise und Stadtanpassung zählte diese zu einer der reichsten Städte.
Die Überreste der Stadt tragen nach dem Stil römischen und byzantinischen Charakter. Die besten Exemplare der monumentalen Werke wurden vom 1. bis 3.Jahrhundert nach Chr. erbaut.




Das Theater liegt im Zentrum des Ortes, dieses ist leider vollständig eingestürzt; es konnte zu römischen Zeiten bis zu 10 000 Menschen aufnehmen.
Die Thermen liegen etwa 200 m westlich des Theaters, außerhalb der Stadtmauern. Die Außenmauern stehen zum Teil noch aufrecht, die gewölbten und gebogenen Innenteile sind zerfallen, aber ihre Abteilungen konnten noch bestimmt werden. An den dicken Wänden befinden sich große Nischen.
Das Stadtgebäude liegt nicht weit der Thermen. Lediglich die Grundmauern sind noch erhalten.
Burg und Stadtmauern. In der spätantike und in der byzantinischen Zeit wurde Tripolis, samt Burg, von einer Stadtmauer umgeben. Die Mauern dieser Stadt, die auf einem abschüssigen Gelände gebaut waren, sind an manchen Stellen mit Festungs- und Beobachtungstürmen von dicken Mauern gestützt. Diese verliefen unmittelbar neben dem Theater nach Norden und vereinigten sich dort auf dem höchsten Hügel der Stadt mit einem Turm der sowohl Wehr als auch Aussichtsturm war.
Die Nekropole liegen am Fuße der östlichen und südlichen Festungsmauer. Felsengräber, Sarkophage und Steingräber sind teilweise zu besichtigen.
In Tripolis sind die Ausgrabungen noch nicht abgeschlossen und somit der Öffentlichkeit nicht zugänglich.


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Tabae/Kale

An der Straße Denizli – Mugla liegt Tabae,. Angelegt in Form einer Naturburg. Bis heute sind auf dieser archäologischen Ausgrabungsstätte einige antike Ruinen aus der römischen und byzantinischen Zeit freigelegt.
Nach der Zeit Alexander des Großen, gehörte Tabae zu den in Anatolien gegründeten Stadtstaaten. Dieser war von hellenistischer Zeit an, durch die römische, byzantinische, seldschukische und osmanische bis in die heutige Zeit besiedelt.
Tabae prägte in der antiken Zeit ihre eigenen Münzen.
Unter den bis heute freigelegten antiken Überresten kann man das römische Bad, sowie eine Moschee aus osmanischer Zeit sehen.
Die Ausgrabungen unter Leitung von Prof. Dr. ERSOY, aus Izmir, sind noch nicht abgeschlossen und somit der Öffentlichkeit nicht zugänglich.

 




Reste der Vergangenheit findet man überall!
Die Stadt Kale wurde als moderne Stadt errichtet. Aus der Ferne kann man diese eingebettet von grünen Oasen und Berghängen, sehen bevor man die Stadt erreicht.
Der Bürgermeister von Kale, Herr Ismail YARIMCA, begrüßte auf der Ausgrabungsstätte das Presseteam aus Deutschland, sowie den Herrn Tourismusdirektor KORKMAZ auf das herzlichste und informierte, zusammen mit dem Ausgrabungsleiter, Herrn Prof. Dr Ersoy, über den bisherigen Stand dieser Ausgrabungsstätte.
Im Anschluss der Besichtigung wurden dem Presseteam Präsente der Stadt Kale durch den Bürgermeister YARIMCA überreicht.






Auch in dieser Region kann man einige sportliche Aktivitäten, wie Bergwandern – ParagleitingMountenbiking ausüben.


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YATAGAN

Das Team der MedienGruopDeutschland, in Begleitung von Herrn KORKMAZ, Direktor des Ministeriums für Kultur und Tourismus, und Dolmetscher Herr Tevfik besuchten Yatagan <das Solingen der Türkei>. Hier werden Messer und Scheren aller Art produziert.
Wir wurden von Herrn Bürgermeister Tuncer TUNCBILLEK, einigen Herren des Gemeinderates sowie von der Bevölkerung herzlich willkommen geheißen.



Der Bürgermeister erklärte uns im Rathaus den Werdegang der Stadt Yatagan und zeigte uns verschiedene Messerprodukte und größere Schneidewerkzeuge wie Säbel etc.
Der Reisejournalist Henrik Gammrath trug sich anschließend in das Buch der Stadt Yatagan ein.
Die Region Yatagan hat sehr gute Wanderwege. Gut geeignet für den Naturtourismus, reine Luft, bunte Blumen und würzige Kräuter sind echte Schätze, die auch hier zu finden sind und große Wirkung auf den Urlauber sein können.
Das wandern in luftiger Höhe hält gesund und ist zudem Balsam für die Seele.
Aber auch andere Aktivitäten kann man in dieser Region tätigen, so zum Beispiel Bergwandern- Nordic- Walking – Mountenbiking – Jeep oder Fotosafari. Auch der Wintersport kommt hier nicht zu kurz.
Ein neues Event: Höhlentourismus, interessant, abenteuerlich und auch gesund.
Auch Camping kann man gut machen. Ein großes Areal steht dem Campingfreund zur Verfügung.
Ebenfalls kann man hier auch ein ausgedehntes Picknick machen und einfach die Seele, in der frischen Bergluft, baumeln lassen.




Viele Pflanzen die der Gesundheit dienen, so etwa für die Heilung von Herzkrankheiten und Diabetes, wachsen hier.
Wir haben einen sehr sympathischen Bürgermeister und seine Familie kennen gelernt ebenso die gastfreundliche Bevölkerung.
Vielen Dank für die netten Stunden.






YESILYUVA eine Kleinstadt eingebettet in einer wunderschönen Natur, bekannt durch die Schuhproduktion von Turn, Damen und Herrenschuhen, wie die Marken Prada und Miss Sixty.
Yesilyuva wird auch Stadt des Schuhes genannt. Ferner ist die Stadt auch durch das jährlich im Juli stattfindende DOSTLUK – Festival bekannt.
50% der männlichen Bevölkerung üben den Beruf des Schuhmachers aus. Der größte Teil der Bevölkerung sind in der Schuhproduktion beschäftigt (teilweise ganze Familien). Auch werden hier im Schuh – Design Bereich neue Modelle entworfen.
Aber auch die Teppichproduktion wird hier, überwiegend von Frauen, in Heimarbeit ausgeführt. Des weitere werden hier Wein, Obst und Gemüseanbau betrieben.
Die Region bietet dem Wanderer eine sehr gute Möglichkeit die wunderschöne Umgebung zu erkunden.

Das Presseteam aus Deutschland und der Tourismusdirektor der Region, Herr KORKMAZ, wurden von dem Bürgermeister Herr BAKIRTAS und Herren des Gemeinderates, sowie der Bevölkerung, in dem schön angelegten Teegarten, sehr herzlich begrüßt.
Das geführte Interview war für uns Journalisten von großer Bedeutung. Auch konnten wir einen sehr guten Einblick in die Schuhherstellung, vom Design bis zur Fertigung, bekommen.
Im Anschluss an das Interview besuchte man verschiedene Werkstätten in denen Schuhe hergestellt werden. Darunter auch einen Familienbetrieb wo alle Angehörige mit der Vorfertigung der Turnschuhe beschäftigt waren. Anschließend besuchte man noch die Versandzentrale der Schuhfertigung.
Den Abschluss krönte der Besuch der DODURGALAR- Höhlenwelt. Wir waren sehr beeindruckend davon. Lassen Sie sich von den Bildern Inspirieren
 



Türkische Teegarten Kultur
Diese ganz besondere Art der Restauration hat eine lange Tradition in der Türkei.
Unterschied zwischen Dorf und Klein- sowie Großstadt macht zuallererst der „Aile Cay Bahcesi“ der Familiengarten.
Die Familiengärten gibt es fast überall in der Türkei, oft auch ganz unvermittelt an einer Haupt- oder Durchgangsstrasse. Ursprünglich war es ein Ort, wo Frauen und Familien in Ruhe sitzen und Tee trinken konnten, quasi das Gegenstück der „Kahevane“ (Cafe) die den Männern vorbehalten sind.
Meist liegen Teegärten in einer hervorragenden Lage, zentral am Rande des Marktplatzes, in Parks, am Meer oder unter Schattenspenden Bäumen, jedenfalls dort, wo man sieht und gesehen werden kann. Die meisten Teegärten sind älter als der Tourismus, deswegen die bevorzugte Lage. Das Publikum ist gemischt, von jung bis alt ist alles vertreten. Auch aus diesem Grund ist die Atmosphäre angenehm entspannt. Hier kann man so ruhig die Seele baumeln lassen und neue Kraft sammeln.


Allgemeine Auskünfte erteilt:

Botschaft der Republik Türkei
Kulturabteilung
Rungestrasse 9

D-10179 BERLIN

Tel. 030 2143752 Fax. 030 2143942
www.goturkey.com info@tuerkei-kultur-info.de

© reisejournalist henrik gammrath